Nutzerzahlen von Carsharing steigen rasant

Immer mehr Autofahrer in Deutschland verzichten auf den eigenen Wagen und teilen sich Carsharing-Fahrzeuge mit anderen. Mehr als 453 000 Bundesbürger nutzten 2012 mindestens einmal stationsbasierte oder frei im Straßenraum verfügbare Carsharing-Angebote, wie der Branchenverband BCS am kürzlich mitteilte. Rund 200 000 Neukunden konnten im vergangenen Jahr gewonnen werden – so viele wie noch nie. Auch die Zahl der angebotenen Autos stieg deutlich auf 11 250. Mehr als die Hälfte davon stehen an 3250 Stationen zur Verfügung. Der Rest sind Free-Floating-Fahrzeuge, die in den Großstädten nicht an festen Stationen abgeholt und abgegeben werden müssen.

Deutschland liegt damit hinter den USA weltweit auf Platz zwei.

Mittlerweile gibt es in 343 Städten und Gemeinden mindestens ein Angebot. Selbst ländliche Gebiete werden allmählich erschlossen. Besonders stark im Kommen sind sogenannte Free Floater: frei im Straßenraum verfügbare Automobile, die nicht an feste Stationen gebunden sind. Sie verzichten auf Monatsgebühren, verlangen dafür höhere Minuten- und Kilometerpauschalen. Für einen der drei Free-Floating-Anbieter auf dem deutschen Markt (BMW, Mercedes und Citroën) entschieden sich im letzten Jahr 183.000 Kunden. Dem BCS zufolge entspricht dies einer Steigerung um 500 Prozent binnen eines Jahres . Doch auch die Kundenzahlen herkömmlicher Betreiber mit festen Abhol- und Rückgabe-Stationen stiegen um 22,7 Prozent auf 270.000.

Die Nutzer dieser "traditionellen" Form des Carsharings sind meist im mittleren Alter zwischen 30 und 50 Jahren, wohingegen die Free Floating Angebote meist von etwas jüngeren Fahrern in Anspruch genommen werden. Beiden Zielgruppen gemein dürfte der Wunsch sein, sich umweltfreundlicher zu verhalten– kombiniert mit der Erkenntnis, dass das eigene Auto meist ungenutzt herumsteht.

Die beneidenswerten Zuwachsraten sind nach Einschätzung vieler Verkehrsexperten Vorboten eines tiefgreifenden Wandels, der den innerstädtischen Verkehr in den kommenden Jahren verändern dürfte: Zumindest unter jungen Großstädtern geht der Trend weg vom Auto als Privatbesitz.
Zugleich befördern die neuen Kommunikationstechnologien Car-Sharing durch jederzeit und überall abrufbare Informationen

Auf absehbare Zeit bleibt Car-Sharing allerdings eine Nische. Zwei Zahlen verdeutlichen dies: In Deutschland sind 43 Millionen Fahrzeuge zugelassen, etwas mehr als 7?000 davon sind für Car-Sharing im Einsatz.

Presseartikel Focus Online

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